Verbandsentwicklungstag war toller Erfolg

Auch wenn nicht alle geladenen Gäste erschienen waren, erlebten die Anwesenden Mitglieder am 30.10.2021 im Maritim-Hotel Magdeburg einen Verbandsentwicklungstag der besonderen Art. Gestartet wurde mit einem Rückblick des Präsidiums auf 30 Jahre TTVSA, die wir eigentlich schon am 07.10.2020 hätten würdig begehen können, durch Corona aber verhindert wurde. Der Vizepräsident Leistungssport des LSB, Axel Schmidt, sprach im Anschluss in seinem Grußwort über die allgemeine Entwicklung des Sports in Deutschland und ließ dabei auch die „Querelen“ im DOSB nicht aus. Auch er konnte 30 Jahre LSB Sachsen-Anhalt Revue passieren lassen, was schon beeindruckend war, was unsere Sportler so alles gewonnen haben. Und dass er sich auch im Tischtennis auskennt, stellte er mit aktuellen Ergebnissen und Zahlen aus unserem Sport, z.B. von Olympia, unter Beweis. Es war ihm auch ein Bedürfnis, an der Ehrung verdienstvoller Ehrenämtler teilzunehmen.

Ausgezeichnet wurden:

  • Siegfried Bausenwein aus Barleben mit der Ehrenadel des TTVSA in Bronze,
  • Frank Thomas aus Schwerz und Wolfgang Vesper aus Bösdorf erhielten die Ehrennadel des TTVSA in Gold.
  • Aber auch das Hauptamt wurde nicht vergessen. Für 25 Jahre Arbeit im TTVSA als Geschäftsführer, gab es für Andreas Fricke einen tollen Präsentkorb
  • Der Höhepunkt der Auszeichnungen war, dass unser langjähriges Mitglied im Sportausschuss, Siegfried Wentzkat aus Dessau, aus den Händen von Axel Schmidt, mit der Ehrennadel des Landessportbundes in Gold geehrt werden konnte.

Das Ehrenamt ist die wichtigste Säule in der Vereinsarbeit und sollte immer gewertschätzt werden. Wer über Jahrzehnte diese Leidenschaft und Ausdauer mitbringt verdient großen Respekt betonte Axel in seiner Ansprache.

Aber gleich im Anschluss ging es um die Zukunft, denn nicht umsonst war das Motto „wo kommen wir her – wo wollen wir hin“ ausgewählt.

Einige wichtige Eckpunkte stellte Konrad Richter in seiner Präsentation vor. Er betonte aber gleichzeitig, dass das Themen sind, die die Mitglieder mitgestalten sollten.

Großen Anklang fanden die Gastredner.

Krisztina Toth, ehemalige Tischtennisspielerin mit Weltruhm, sprach über die Nachwuchsentwicklung und über Trainingsorganisation. Welche Strukturen man schaffen kann, um sowohl den Breitensport, aber auch den leistungsorientierten Tischtennissport zu entwickeln, dafür Strukturen zu schaffen und Interessierte zu qualifizieren, waren Schwerpunkte ihres Vortrages. Aber auch sie sagt, dass es in der kurzen Zeit ihres Vortrages schwierig ist, eine fertige Lösung zu präsentieren oder den einzig richtigen Weg zu finden. Sie bot ihre Unterstützung an, z.B. in Workshops ihre Erfahrung unseren Trainern zu übermitteln.

Stefan Wagner aus Dresden, vielen bekannt, die den Vereins-Infobrief erhalten. Er berät oder hält Vorträge zum Thema Vereinsrecht im DOSB, den Spitzenverbänden und auch beim DTTB und einzelnen Verbänden. Sein interessanter Beitrag, der Einblicke in die Vereinsarbeit bzw. das Vereinsrecht gegeben hat, nahmen die Zuhörer gerne auf. Auch er bot seine Hilfe an, bei der Überarbeitung der „Gesetze des TTVSA“ (Satzung und Ordnungen) unterstützend mitzuwirken.

 

Auf die geplante Gruppenarbeit wurde verzichtet, weil beide Redner interessante Aspekte darboten. Zu Gunsten der Diskussion mit den Rednern, haben alle auf einen „gemütlichen Abschluss“ verzichtet. Es gab es rege Wortmeldungen, die letzten Endes auch den Verband anregen sollen, Probleme und Ideen der Mitgliedsvereine aufzugreifen und Hilfestellungen zu bieten. Die Verbandsführung des TTVSA muss sich als Dienstleister für die Vereine sehen, wobei hier die Kommunikation auf allen Ebenen die wichtigste Grundlage ist, um gemeinsam den Tischtennissport in Sachsen-Anhalt weiter zu entwickeln.

 

Ein Großteil der Teilnehmer bot auch an, sich in Entscheidungsprozesse einzubringen.

Es gibt viel zu tun! Das Präsidium wird zum nächsten Beirat berichten….

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