Aktuelle Hinweise des DTTB und des TTVSA zum Umgang mit dem Corona-Virus

Frankfurt/Main. Als Dachverband des deutschen Sports gibt der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) Hinweise zum Umgang mit der weltweiten Situation zum Corona-Virus. DOSB-Mannschaftsarzt Prof. Bernd Wolfarth von der Charité in Berlin steht hierzu in engem Austausch mit dem Robert-Koch-Institut, der zentralen Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention.

Auf seiner Website gibt der DOSB aktuelle Einschätzungen zur Lage im In- und Ausland und rät zu Reisen in besonders risikobehaftete Regionen ab. Die Gründe hierfür liegen nicht nur in den gesundheitlichen Gefahren, sondern auch in der möglichen logistischen Problematik, den Rückreiseoptionen und Quarantänerisiken.

Zur aktuellen Einschätzung auf der DOSB-Website mit regelmäßigen Updates zur Lage

Informationen des Robert-Koch-Instituts zum Corona-Virus

Auswärtiges Amt zum Corona-Virus: Informationen für Reisende

DTTB-Veranstaltungen

Derzeit finden Wettbewerbe des Deutschen Tischtennis-Bundes wie geplant statt. Kurzfristige Änderungen sowie regional bedingte Absagen sind nicht auszuschließen. Wir bemühen uns um rechtzeitige Information.

Wir empfehlen allen die konsequente Einhaltung der Hygienerichtlinien der Bundeszentrale zur gesundheitlichen Aufklärung hin und bitten Personen mit Krankheitssymptomen im Zweifelsfall nicht zu den Wettkämpfen anzureisen. Dies betrifft ebenso Zuschauer/innen, Aktive, Schiedsrichter/innen und Offizielle.

Für Organisationen, die Wettkämpfe ausrichten und Gäste aus Risikogebieten erwarten, empfehlen wir, frühzeitig mit dem zuständigen Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen.

  • Diese Kontaktaufnahme sollte im Vorfeld der Anreise der Teilnehmer geschehen. Zuständig ist das Gesundheitsamt des Landkreises, in dem die Veranstaltung stattfindet. Über diesen Link können Sie das zuständige Gesundheitsamt ermitteln.
  • Gegebenenfalls wird über das Gesundheitsamt eine Quarantänemaßnahme und/oder eine Testung veranlasst. Solchen Vorgaben ist dann verpflichtend Folge zu leisten.

Hier der Link zur DTTB-Seite:

https://www.tischtennis.de/news/informationen-zum-corona-virus-im-sport.html


Update des TTVSA-Präsidiums zum Umgang mit dem Corona-Virus (Stand: 11-03-2020)

Sehr geehrte Sportfreundinnen und Sportfreunde,

kein anderes Thema beherrscht die Medien derzeit so sehr wie das Coronavirus. Nun hat das Thema auch in Sachsen-Anhalt alle in Aufregung versetzt. Neben persönlichen Umständen (Quarantäne von Personen, Schulschließungen, Vorsichtsmaßnahmen wie Desinfektion und Händewaschen) stellt sich natürlich die Frage, wie im Spielbetrieb des TTVSA mit der Situation umgegangen werden soll.

Wir sind auch nicht schlauer, wollen aber mit dieser Newsmeldung ein paar grundsätzliche Hinweise geben. Wohlwissend, dass sich die Lage täglich ändern kann (aus diesem Grund gelten die Hinweise mit Kenntnisstand 11.3.) und dass es parallel dazu Auflagen von Behörden geben kann, die dann zu neuen Entscheidungen führen können und zu berücksichtigen sind.

Im Folgenden die Ausführungen des TTVSA (Präsidium und Ausschüsse).

Spiellokal gesperrt
Ist das Spiellokal durch behördliche Auflagen gesperrt, muss sich der Heimverein um einen Ersatz bemühen. Er kann hierzu auf ein anderes, nicht gesperrtes Spiellokal ausweichen und auch einen Heimrechttausch (d.h. die erneute Austragung beim zunächst festgelegten Rückrunden-Gastverein) in Betracht ziehen gemäß den Bestimmungen des TTVSA.

Spieler mit nachgewiesenem Coronavirus
Wenn ein Spieler positiv auf das Coronavirus getestet wurde und ihm das bekannt ist, dann empfiehlt der TTVSA, das dieser Spieler in keinem Fall  (schon aus Gründen des Schutzes aller anderen, aber auch aus Eigenschutz- und Versicherungsgründen) am Spielbetrieb teilnimmt. Dies gilt übrigens auch für Personen, die an anderen ansteckenden Infektionen erkrankt sind. In einem solchen Fall müsste genau so verfahren werden, wie in der „Vor-Corona-Zeit“ – es könnte ein Antrag auf Spielverlegung gestellt werden. Die Spielleiter entscheiden dann wie in den Bestimmungen vorgesehen im Einzelfall (wobei sich die Verantwortlichen des TTVSA sicher sind, dass hier „kulant“ vorgegangen wird). Sollte kein Ausweichtermin gefunden werden, so müsste die Mannschaft ohne den infizierten Spieler antreten.

Spieler in Quarantäne
Sollten sich Spieler wegen Kontakten zu möglichen Infizierten oder bei Rückkehr aus Risikogebieten in Quarantäne befinden oder sollten sie möglichst den Umgang mit anderen Personen meiden, so ist auch von einer Teilnahme am Spielbetrieb abzuraten. Es gelten hierbei dieselben Vorgaben bzgl. Spielverlegungen wie bei infizierten bzw. erkrankten Spielern.

Verlegungen
Wie schon angedeutet, sollten Spiele nach Möglichkeit verlegt werden (können). Dabei gilt derzeit weiterhin der jeweilige Rahmenterminplan mit dem letztmöglichen Termin der Austragung gemäß den TTVSA Festlegungen.

Einvernehmliche Spielverlegungen sollen in diesem Fall von der spielleitenden Stelle wohlwollend geprüft werden. Auch hier gelten die entsprechenden TTVSA Bestimmungen.

Vorsorglicher Umgang
Jeder Spieler kann für sich selbst entscheiden, ob er an einem Mannschaftsspiel teilnimmt. Sollte er teilnehmen, so müssen selbstverständlich die Vorgaben der WO, die in die persönliche „Vorsorge“ eingreifen – z.B. Shakehands beim Spiel – nicht eingehalten werden.

Weitere allgemeine Hinweise zum Umgang mit dem Coronavirus im Sport sind auf Sonderseiten der DOSB-Homepage zu finden.

Sanktionen
Sollte wegen der o.g. Umstände ein Minderantreten vorliegen oder eine Mannschaft wegen keiner Möglichkeit der Verlegung nicht zu einem offiziellen Mannschaftsspiel antreten (können), dann wird mit entsprechendem Hinweis auf die Bemühungen einer Spielverlegung keine Entscheidung ausgesprochen und keine Ordnungsgebühr verhängt werden.

Links 

Konrad Richter

Präsident TTVSA

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